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Meteorologische Daten Verschiedenes NOAA Alpen Gesamtwetterlage
Europa (Bodenanalyse) Linien mit Dreiecken: Kaltfronten 36-Stunden
Bodenvorhersage Europa Radiosondenaufstieg (TEMP) über München Radiosondenaufstieg (TEMP) über
Innsbruck Jedes Kreuz steht für ein Meteogramm, das per Mausklick auf das Kreuz aufgerufen werden kann. Bodendruckanalyse, Temperatur, Wolken,
Niederschlag und Vertikalbewegungen nach GFS/AVN 850 hPa Geopotenzial und Temperatur 700 hPa Geopotenzial und vertikaler Wind Significant Weather Forecast Die Daten stammen von der 21st Operational Weather Squadron (OWS) der US Luftwaffe in Sembach. Die Zahlen im Navigationsteil der Grafik bezeichnen die Vorhersage in Stunden
IR-Bild
Europa
NOAA Alpen
Gesamtwetterlage Europa (Bodenanalyse)
Europa
36-Stunden Bodenvorhersage Europa
Europa
IR-Bild
(Temperatur/Fronten)
Blitze
Significant Weather Forecast
GFS Meteogramme Neue Meteogramme der Universität Warschau
GFS/AVN (Bodendruckanalyse, Temperatur, Wolken,
Niederschlag und Vertikalbewegungen)
Temps: München,
Innsbruck
RegTherm-Software
von Thomas Weiss (Extrem empfehlenswert!)
Caros Homepage
(inoffizielle Seite der DWD-Station Wendelstein)
Exzellente
Satellitenbilder (Übersicht, Wolken)
Real Time Satellite Images
Der Karlsruher Wolkenatlas (SUPER!)
Werbung in eigener Sache
(meine Homepage)

Detailbild Deutschland, Detailbild Deutschland IR-VIS
Alternatives Alpenbild vergößert
Alternative falls NOAA nicht geht...
Weitere NOAA-Bilder bei den Weather-Essentials

Linien mit Halbkugeln: Warmfronten
Linien mit Dreiecken und Halbkugeln: Okklusionen (Fronten, bei
denen Warmfront von Kaltfront "eingeholt" wurde; letztere liegen übereinander.)
Im Warmsektor zwischen Warmfront und Kaltfront herrscht gleichbleibender
Druck und Wind (parallele Isobaren).
Zugrichtung eines Tiefs meist in Richtung der parallelen Isobaren im
Warmsektor.
Fronten sind häufig mit geschlossener, hochreichender Bewölkung und mit
Niederschlägen verbunden; der Wind frischt an der Front auf.



Gewitter sind wahrscheinlich, wenn der Temperaturunterschied
zwischen dem 850 und dem 500 hPa-Niveau größer als 30°C ist.
Vertikaler Temperaturgradient: etwa 0,6°/100m Temperaturabnahme mit
der Höhe; höherer Wert: labile Schichtung; niedrigerer Wert: stabile
Schichtung. Temperaturzunahme anstatt -abnahme mit der Höhe = Inversion (kein
Luftaustausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten -> Smog-Gefahr, Höhennebel,
vorallem im Winter).
Bei Stabilisierung (Abnahme des Temperaturgradienten) erhöhen sich die
Temperaturen; bei Labilisierung erniedrigen sich die Temperaturen.
Druckflächen: 900 HPa=1000m=3000ft, 850 HPa=1500m=5000ft , 800
HPa=2000m=6500ft, 750 hPa=2400m=8000ft, 700 hPa=3000m=10000ft, 500 hPa= 5500 m=
18000ft
Gewitter sind wahrscheinlich, wenn der Temperaturunterschied
zwischen dem 850 und dem 500 hPa-Niveau größer als 30°C ist.
Vertikaler Temperaturgradient: etwa 0,6°/100m Temperaturabnahme mit
der Höhe; höherer Wert: labile Schichtung; niedrigerer Wert: stabile
Schichtung. Temperaturzunahme anstatt -abnahme mit der Höhe = Inversion (kein
Luftaustausch zwischen den oberen und unteren Luftschichten -> Smog-Gefahr, Höhennebel,
vorallem im Winter).
Bei Stabilisierung (Abnahme des Temperaturgradienten) erhöhen sich die
Temperaturen; bei Labilisierung erniedrigen sich die Temperaturen.
Druckflächen: 900 HPa=1000m=3000ft,
850 HPa=1500m=5000ft , 800 HPa=2000m=6500ft, 750 hPa=2400m=8000ft, 700
hPa=3000m=10000ft, 500 hPa= 5500 m= 18000ft
(sehr interessante Meteogramme sind auf der Seite der Universität Warschau zu finden!)
Die 850 hPa-Druckfläche/Geopotenzial befindet sich in etwa 1500 m über dem
Meeresspiegel (über NN).
Windrichtung: Wind etwa parallel zu Isohypsen (Linien gleicher
geopotenzieller Höhen); Abweichungen der Windrichtungen von Isohypsen
selten größer als 10°.
Wind weht um Tiefdruckgebiete links herum/im Gegenuhrzeigersinn (Rechte-Hand-Regel),
um Hochdruckgebiete rechts herum/im Uhrzeigersinn (Linke-Hand-Regel); auf
Südhalbkugel umgekehrt.
Windstärke: Windgeschwindigkeit umso größer, je gedrängter die
Isohypsen. Gleiche Abstände der Isohypsen entsprechen stets gleichen Windstärken
unabhängig von den betrachteten Druckniveaus (gleiche geografische Breiten
vorausgesetzt). Isohypsenabständen von 4 gpdam entsprechen
Isobarenabständen von 5 hPa (in Bodennähe); Isohypsenlinien werden daher
in 4 gpdam-Schritten eingezeichnet (Druckkarten haben 5 hPa-Isobarenabstände).
Visuelle Methode: In 24 Std. ändert sich das Temperaturfeld kaum
gegenüber dem Isohypsenfeld. (Jeder Höhenlinie haftet gewissermaßen eine
bestimmte Temperatur an.)
Temperaturadvektion (Heranführung von wärmerer/kälterer Luft): Isohypsen
schräg zu Isothermen (Linien gleicher Temperatur): Wind aus wärmeren
Gebieten = Warmluftadvektion, Wind aus kälteren Gebieten = Kaltluftadvektion
Tageshöchsttemperatur: 850 hPa-Temperatur + 0.7°C pro 100m Höhendifferenz
zwischen geografischer Höhe der Erdoberfläche und 1500 m (mittlere Höhe der
850 hPa Fläche über NN) gibt einen guten Schätzwert für die Tageshöchsttemperatur,
gültig für die wärmere Jahreszeit (Frühling bis Herbst).
Bsp.: München: 850 hPa-Temperatur + 7°C = Tageshöchsttemperatur (Schätzwert
gültig für die wärmere Jahreszeit, Frühling bis Herbst).
Gewitter sind wahrscheinlich, wenn 850 hPa-Temperatur minus 500
hPa-Temperatur > 30 °C.
Fronten befinden sich auf den warmen Seiten von großen
Temperaturänderungen (infolge der Neigung der Frontflächen verläuft eine
Warmfront im 850 hPa-Niveau zwischen 250 und 450 km vor der Bodenwarmfront bzw.
eine Kaltfront zwischen 50 und 250 km hinter der Bodenkaltfront); Isohypsendrängung
entlang der Front (vor der Warmfront, bzw. hinter der Kaltfront; d. h.
beidemale auf der kalten Seite der Front). Temperatursprung an einer
Front im 850 hPa-Niveau i. d. R. größer als 3°C; (schwache Front
3-6°C, starke Front 6-12°C, im Extremfall bis 20°C Temperatursprung).
Achsenneigung der Tröge und Rücken: vertikale Achsenneigung =
stationäres Tief bzw. Hoch; mit der Höhe rückwärts geneigte Achse =
sich entwickelndes, Richtung Westen wanderndes Tief bzw. Hoch.
Die 700 hPa-Druckfläche/Geopotenzial befindet sich in etwa 3000 m über dem
Meeresspiegel (über NN).
Aufsteigende Luftbewegungen (negative Werte) erzeugen meist Wolken und
Niederschläge, während absinkende Luftbewegungen (positive Werte) meist für
Wolkenauflösung und sonniges Wetter sorgen. Bei sehr starken Aufwinden können
Gewitter und Unwetter entstehen.
Die Multiplikation der hPa/h-Werte mit 0,3 ergibt ungefähr die Werte in cm/s.
Windrichtung des Horizontalwindes: Wind etwa parallel zu Isohypsen
(Linien gleicher geopotenzieller Höhen); Abweichungen der Windrichtungen
von Isohypsen selten größer als 10°.
Wind weht um Tiefdruckgebiete links herum/im Gegenuhrzeigersinn (Rechte-Hand-Regel),
um Hochdruckgebiete rechts herum/im Uhrzeigersinn (Linke-Hand-Regel); auf
Südhalbkugel umgekehrt.
Windstärke: Windgeschwindigkeit umso größer, je gedrängter die
Isohypsen. Gleiche Abstände der Isohypsen entsprechen stets gleichen Windstärken
unabhängig von den betrachteten Druckniveaus (gleiche geografische Breiten
vorausgesetzt). Isohypsenabständen von 4 gpdam entsprechen
Isobarenabständen von 5 hPa (in Bodennähe); Isohypsenlinien werden daher
in 4 gpdam-Schritten eingezeichnet (Druckkarten haben 5 hPa-Isobarenabstände). Isohypsendrängung
entlang der Front (vor der Warmfront, bzw. hinter der Kaltfront; d. h.
beidemale auf der kalten Seite der Front).
Achsenneigung der Tröge und Rücken: vertikale Achsenneigung =
stationäres Tief bzw. Hoch; mit der Höhe rückwärts geneigte Achse =
sich entwickelndes, Richtung Westen wanderndes Tief bzw. Hoch.
Die 21 OWS betreibt eine sehr interessante Wetterseite auf
http://ows.public.sembach.af.mil/